Eine klare Vier-Absatz-Struktur
- Ausgangspunkt: Welches konkrete Erlebnis oder Problem hat das Interesse geweckt?
- Belege: Welche Kurse, Projekte, Tätigkeiten oder eigenständigen Lernschritte zeigen das Interesse?
- Passung: Welche Module, Methoden oder Möglichkeiten dieses Programms sind relevant – und warum?
- Ausblick: Welche Fragen oder Tätigkeiten sollen als Nächstes vertieft werden?
Jeder Absatz sollte eine Behauptung und mindestens einen konkreten Beleg enthalten.
Kurze Arbeitsvorlage
Einstieg: „Mein Interesse an [Fach] wurde konkret, als ich …“
Erfahrung: „Dabei habe ich gelernt / untersucht / entwickelt …“
Programmpassung: „Besonders relevant sind für mich [Modul/Methode], weil …“
Ziel: „Im Studium möchte ich … und die Fähigkeit … weiterentwickeln.“
Die Vorlage ist kein Text zum Kopieren. Sie dient als Fragegerüst, das mit eigenen Erfahrungen gefüllt wird.
Überarbeiten in drei Durchgängen
- Inhalt: Ist jede Aussage konkret und wahr?
- Passung: Könnte der Text unverändert an zehn andere Programme gehen? Dann ist er zu allgemein.
- Sprache: Kurze Sätze, aktive Verben, keine unbelegten Superlative.
- Formalia: Vorgabe, Wortzahl, Dateiformat und Name des Programms prüfen.
Ein Motivation Letter soll nicht „beeindrucken um jeden Preis“, sondern eine glaubwürdige Verbindung zwischen Vergangenheit, Programm und nächstem Ziel zeigen.